Unsere Reise durch Nordamerika

...vom Anfang bis zum Ende...

Verschiffung des Bimobils

Good Bye, see you on the other side...

Nun ist es soweit, unser Camper ist auf dem Weg nach Kanada. Es war schon ein bisschen komisch, den Spediteuren einfach den Zündschlüssel in die Hand zu drücken (aufpassen, gell!!). Danach stand für uns Stadtmuffel die Besichtigung Hamburgs an. Nach gefühlten 100km Stadtwanderung ziehen wir folgendes Fazit: Hamburg ist eine der sehenswertesten Städte, die wir bis jetzt besucht haben.

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Hello Kanada

Wir sind gut in Montréal angekommen

Phu! Alles gut gegangen und Yaro hat den Flug sehr gut gemeistert. Die Einreise mit Hund dauerte zwar länger, war aber am Ende problemlos. Nun können wir es kaum erwarten, unseren Camper in Halifax abzuholen...

Mahone Bay

First Day's in Nova Scotia

Nach regnerischen Tagen in Quebec, sind wir ohne lange zu fackeln nach Nova Scotia gefahren. Da auch hier das Wetter eher stürmisch und unbeständig ist, haben wir uns entschieden ein Cottage zu mieten - bis unser Camper ankommt (der treibt noch immer irgendwo auf dem Atlantik herum...). Wir fühlen uns in dem kleinen Haus in Mahone Bay sehr wohl - nicht nur wegen der tollen Brauerei vis-à-vis :-) 

Jetzt kann's losgehen

Unser Camper ist da!

...aber alles schön der Reihe nach. Nachdem das Containerschiff verspätet in Europa gestartet ist, haben wir uns auf einen Abholtermin nicht vor Freitag, 12.05.2017 eingestellt. Um das beste aus dieser Situation zu machen und wieder etwas in Schwung zu kommen (Fish and Chips lassen grüssen), sind wir joggen gegangen. Das ist zwar nicht unbedingt unsere Lieblingssportart, aber wie heisst es so schön: in der Not isst der Teufel Fliegen. Zudem haben wir uns mit dem Kejimkujik-Nationalpark auch einen landschaftlichen Leckerbissen ausgesucht, da joggt es sich ganz von alleine!

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Nova Scotia - der Norden

Im Camper durch Cape Breton Island 

Der Wetterbericht sagte ein Schönwetterfenster von 3 Tagen voraus. Das wollten wir nach Möglichkeit nutzen und machten uns auf den direkten Weg nach Cape Breton Island. Da gebe es im Norden einen schönen Nationalpark, dessen Küstenstrasse - der Capot Trail - eine der landschaftlich schönsten Strecken Nordamerikas sein solle. Tatsächlich wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht.

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Von New Brunswick über Quebec nach Ontario

Auf dem Weg nach Westen

Nachdem wir dem Winter auf Nova Scotia entflohen waren, wurde es im Landesinnern spürbar wärmer. Entlang dem Sankt Lorenzstrom hat es diverse schöne Strände und Naturschutzgebiete, die wir beim Vorbeifahren besucht haben. Leider mussten wir Yaro meistens im Camper lassen, da wegen der heiklen Flora und Fauna keine domestizierten Tiere erlaubt waren. Einen kurzen Moment haben wir überlegt, ob wir ihn trotzdem mitnehmen sollen, da unser Hund in seinem Herzen ein nicht domestizierbarer Bär ist (oder vielleicht doch ein Wolf, zumindest als er letzthin mitten in der Nacht im Traum geheult hat, dass die Wände des Campers gezittert haben - und wir hellwach waren).

Am Südufer des Sankt Lorenzstroms haben wir dann auch unser erstes Klettergebiet erkundet: Kamouraska. Eine nette Wand in bestem Quarz-Arenit mit wunderbarem Panorama. Absolut empfehlenswert, falls man mal in der Gegend ist.

Beim Überqueren des Sankt Lorenzstroms mit der Fähre konnten wir dann auch noch Belugas und Robben beim Fischen beobachten. Durch das Herz von Quebec ging es dann westwärts nach Ontario - auf meistens gut geteerten Strassen…

Momentan befinden wir uns in Thunder Bay, im Sleeping Giant Provicial Park. Der Park verdankt sein Name einer Indianischen Legende, welche sich auf eine Felsformation bezieht, die wie ein liegender Riese aussieht.

Von Ontario über Manitoba nach Saskatchewan

Der Wilde Westen rückt näher...

Beim Verlassen von Thunder Bay haben wir noch einen Abstecher gemacht zur National Historic Site „Fort Willams“. Das Fort wurde nach seinem Original von 1816 detailgetreu restauriert. Zu der Zeit konnte man kein Warmduscher sein, wenn man sich so die medizinischen Gerätschaften und Narkosemöglichkeiten anschaut (aka Schnaps und Opium).

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Welcome to Alberta

Endlich in den Rockies!

Unsere Reise durch die Prärie ist vorerst zu ende. Nach den Badlands an der Grenze zu Alberta ging es auf direktem Weg über Calgary in die Rockies. Endlich wieder Berge! Wie sehr wir die Möglichkeiten vermisst haben, welche uns die Berge bieten (Wandern, Klettern, Weitsicht, abwechslungsreiche Landschaft), merken wir erst jetzt so richtig. Nur schon die Farben der Seen und Flüsse! Wir können uns kaum satt sehen. Und unser Bewegungsdrang meldete sich mit geballter Ladung zurück. Nach zwei Tagen (hardcore) Wandern und Klettern hängen wir bereits in den Seilen (haben jedoch ein seliges Lächeln im Gesicht).

Reisen in den Rockies

Von Canmore nach Jasper

Seit einer guten Woche sind wir nun in den Rocky Mountains unterwegs und geniessen es sehr, uns in den Bergen inmitten wunderschöner Landschaft zu bewegen, Wanderungen zu unternehmen und - sofern es das Wetter zulässt - zu klettern.

Von Canmore sind wir über den Banff Nationalpark gegen Norden gefahren und haben eine der schönsten Strecken in Kanada unter die Räder genommen: den Icefields Parkway von Lake Louise nach Jasper. 

Nun sind wir für einige Tage in Jasper und hoffen auf ein paar sonnige Tage um dem Fels hier näher zu kommen :-)

Auf in den Norden!

Der Vorteil des mobilen Zuhauses

Nach schönen und sportlich aktiven Tagen in Jasper, haben wir uns entschlossen, in die Nordwest-Territorien zu fahren. Ziel: Yellowknife. Nun gut, es kam ein wenig anders…

Wir haben bezüglich Insekten (Mücken, Blackflies, Horseflies, etc,) schon unsere Erfahrungen gesammelt auf unserer Reise. Aber die Nordwest-Territorien sind um diese Jahreszeit ein anderes Kaliber. Da sieht man tatsächlich Leute, die in Imkermontur wandern gehen. Das war uns dann durchaus auch einleuchtend. Sobald man nämlich mit dem Auto hält, summt und brummt es rundherum, dass man gar nicht mehr aussteigen möchte. Dazu war es noch schwülwarm - wie in den Tropen! An diesem Punkt kommen wir auf den im Titel erwähnten Vorteil eines mobilen Zuhauses zurück… Ohne nach Yellowknife zu fahren haben wir uns über den Mackenzie Highway und den Liard Trail zurück in die Rockies von British Columbia und Yukon gerettet. Die schönen Wasserfälle werden uns aber in guter Erinnerung bleiben.

Yukon und Alaska … yeah baby! Alaska!

Vom Regen in die Sonne

Von Watson Lake, unserer ersten Anlaufstelle im Yukon sind wir auf nach Whitehorse, in die Hauptstadt, um uns über den weiteren Verlauf unserer Reise zu informieren und uns mit frischen Lebensmitteln einzudecken. Im Norden gilt nämlich: Je kleiner die Ortschaft, desto teurer die Nahrungsmittel. Whitehorse hat uns wirklich sehr gut gefallen. Es hat alle Annehmlichkeiten einer Stadt, wie Kultur und Restaurants und doch ist man sehr schnell draussen in der Natur.

Wir haben uns entschieden, die Reise nach Alaska via Klondike Highway gen Süden, resp. via Skagway zu wagen, da die Strecke gemäss Reiseführer und Empfehlungen von Freunden wirklich sensationell sein soll. Auch wollten wir herausfinden, ob wir mit unserem Visa für die USA nun eine Aufenthaltsbewilligung für 1 Jahr erhalten würden, und tatsächlich: Wir könnten bis im Juni 2018 in den Vereinigten Staaten herumdüüsen! Unsere Freude war riesig! Somit haben wir Alaska in Angriff genommen, schlechtes Wetter hin oder her.

Mit der Fähre ging es von Skagway nach Haines und von dort über den Chilkat Pass wieder zurück nach Yukon in den Kluane Nationalpark, wo wir ein paar Tage Wandern geplant hätten. Doch dann hat uns das schlechte Wetter in Hainesjunction zum Weiterfahren gezwungen. Die wunderschöne Bergwelt war hinter tief hängenden Wolken versteckt und gemäss Wetterprognose sollte sich das für die nächsten Tage auch nicht ändern. Schade! Vielleicht klappt es, wenn wir vom Norden zurückkommen.

So sind wir nach Alaska in die Region rund um Valdez gefahren und haben das schöne Wetter im Wrangell-St. Elias Nationalpark gefunden! Auch die hohen Berge! Die Wrangell Mountains mit den imposanten 5000er Bergen und riesigen Gletschern haben uns richtig den Ärmel reingenommen. So haben wir auch die 100 Kilometer Holperpiste in die ehemalige Minenstadt Kennicott gerne auf uns genommen, um dieser Wildnis etwas näher sein zu können.

Easy going in Alaska

Vom Fischen und anderen hiesigen Aktivitäten

Nach dem Wrangell-St. Elias und der entsprechenden Entschleunigung, sind wir unweit am Klutina River gelandet, der bekannt ist, für seine prächtigen Exemplare King-Salmon (Königslachs). Ohne es zu wissen, haben wir uns für unsere erste Angel-Erfahrung gleich den schwersten Brocken ausgesucht und so kam es denn auch, dass wir unerfahrene Grünschnäbel zwar je zwei Mal einen zappelnden Fisch an der Angel hatten, jedoch nicht über die nötige Technik verfügten, das Ding dann auch an’s Ufer zu ziehen. Sprich: die Lachse sind - hoffentlich nicht allzu stark verletzt - in ihre verdiente Freiheit entflohen. Das Erlebnis werden wir sicher nicht mehr vergessen.

Weiter ging’s in Richtung Anchorage und damit auch zum Mount Denali, dem höchsten Berg von Nordamerika. Jedoch ist der Berg der Berge mit seinen 6194 Metern im Sommer häufig in Wolken eingehüllt und eine Sichtung will gut geplant sein. Am Donnerstag, 20. Juli standen die Zeichen auf grün und wir sind guter Hoffnung gen Norden gefahren. Ausser einer Andeutung seiner wahren Ausmasse für einen kurzen Moment, konnten wir vor allem das Spiel der Wolken am Berg beobachten. 

Danach ging es weiter in den Süden auf die Kenai Halbinsel südlich von Anchorage. Eine wunderschöne Landschaft mit Gletschern zu allen Seiten und wunderschönem Wetter erwarteten uns. So tun wir das, was hier alle machen: auf irgendeinen Hoger wandern und die Aussicht geniessen. Wir sind positiv überrascht, wie viele Alaskaner richtig fit und gebildet sind und wie viele nette Begegnungen mit Menschen und Hunden wir tagtäglich haben.

Alaska lässt uns nicht mehr los!

Im Land der 1000 Gletscher

Bevor wir uns für Gletscher per Schiff und zu Fuss entschieden haben, wollten wir nochmals unser Glück mit dem Fischen versuchen. Diesmal jedoch auf eigene Faust! Wir dachten uns, dass das ja nicht so schwer sein kann und haben beim nächsten Laden für Fishing-Zubehör Halt gemacht…

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Good Bye Alaska: Welcome to Yukon again!

Wilde Fahrt auf dem Dempster Highway und Höhenflüge im Kluane National Park

Schweren Herzens haben wir uns dann doch von Alaska verabschiedet. Via Richardson Highway sind wir über den berühmten Top of the World Highway zurück nach Kanada gefahren.

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Cassiar Highway mit Abstecher nach Seward und Hyder

Reise in die Bärenwelt

Unsere Klettermotivation und der Mangel an Fels treibt uns stetig südwärts, zu den schönen und grossen Klettergebieten. In unserer Not haben wir auch noch zwei kleine Klettergebiete in Whitehorse aufgesucht (White Mountain und Rock Gardens), die jedoch nur für verzweifelte, nach Fels lechzenden Personen empfehlenswert sind. Also, ab in den Süden! Und dies geht am direktesten via Cassiar Highway. Wie praktisch, dass wir den noch nicht gefahren sind und unterwegs einige Sehenswürdigkeiten warten, welche die Fahrt versüssen. So zum Beispiel der Byers Lake, mit seinem türkisfarbenen Wasser und Miniinseln. Oder eben die im Titel erwähnte Bärenwelt in Hyder, welche sich um diese Jahreszeit im Fish Creek sammelt, um sich aus der Fischtheke zu bedienen. Ein super Erlebnis!

Durch Kanada’s Wilden Westen in die „Lower 48“ (USA)

Reise im Schatten der Waldbrände

Aufgrund der vielen Waldbrände in British Columbia BC, haben wir uns entschieden, den Cowboy Trail durch Alberta zu fahren um in den Süden zu gelangen. Dadurch sind wir noch einmal in Jasper vorbeigekommen und konnten einige Tage klettern, was uns richtig gut getan hat. Doch bereits in Jasper zeigte sich, dass ein Entkommen vom Rauch schwierig werden dürfte. Je nach Windrichtung und -stärke haben sich die Rauchschwaden der riesigen Feuer in BC über mehrere Hundert Kilometer verteilt. Und so haben wir auf unserer Fahrt oftmals vom Rauch getrübte Landschaften angetroffen. 

Nach dem World Water Park in Edmonton (mit einer wilden Achterbahnfahrt auf Rutschbahnen) sind wir in Richtung Süden den Cowboy Trail gefahren: eine Strecke entlang blassgoldener Stoppelfelder, übersät mit Heuballen, die an riesige runde Karamellbonbons erinnern.

Mit einer schönen Wanderung im Waterton Lakes Nationalpark verabschiedeten wir uns von Kanada um am 1. September in die USA einzureisen. Die Einreise verlief problemlos und wir steuerten gleich die „Going to the Sun Road“ im Glacier Nationalpark in Montana an. Danach ging es weiter nach Idaho, wo uns der Sommer nun doch noch erwischt hat. Bei 40 Grad und einem Gefühl, als wären wir im Ofen - mit Umluft! - gelandet, suchen wir verzweifelt etwas Schatten und fahren nur frühmorgens und spätabends.

Der Hitze entkommen

The Fins, Craters of the Moon und Yellowstone

Schatten ist und die Felsen so in der Sonne grillieren, ist an klettern nicht zu denken. Wir müssen in die Höhe!! Nach Konsultation des neu gekauften Kletterführers kommt für uns eigentlich nur ein Gebiet in Frage: The Fins. Auf dem Weg dahin durchqueren wir noch die Vulkanlandschaft der „Craters of the Moon“. Dunkle Asche mit bunten Blumen, super!

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Frühling, Sommer, Winter

Klettern in Wyoming

Nach dem Besuch des Yellowstone Nationalparks haben wir auf unserem Weg nach Lander, Wyoming noch einen Abstecher zum Grand Teton Nationalpark gemacht. Die Bergkulisse der Tetons hat uns jedoch - wenn wir ehrlich sind - nicht wahnsinnig beeindruckt. Noch dazu war unsere Vorfreude auf die Kletterei in Lander und Ten Sleep einfach zu gross, um noch länger zu warten. Deshalb haben wir uns schleunigst dahin auf den Weg gemacht. 

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Wir sind zurück im Sommer!

Klettern und Touriprogramm in Utah und Nevada

Nachdem uns in Wyoming sprichwörtlich die Finger abgefroren sind, haben wir einmal kräftig aufs Gaspedal gedrückt und sind den warmen Wetterprognosen hinterhergefahren. Die Gegend um St. George in Utah kannten wir noch von unserer letzten Reise im 2011 als ausgezeichnetes Klettergebiet und laut Meteo waren Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad zu erwarten. Ganz nach unserem Gusto!

Besuch aus der Schweiz

On the Road mit Jeannine

Wir haben uns hier in der Wüste gut eingelebt. Regen und Schnee kennen wir inzwischen nur noch vom Wetterbericht für andere Regionen. Seit dem 18.Oktober hatten wir zudem Besuch aus der Schweiz. Jeannine (Schwester von Jonas) gewöhnte sich schnell ans Zigeunerleben und folgte uns mit ihrem Jucy-RV überallhin. Es war eine lustige Abwechslung für uns, nach 6 Monaten zu zweit plötzlich zu dritt unterwegs zu sein. Eine schöne Zeit ging gestern nach knapp 3 Wochen mit der Rückreise von Jeannine zu Ende.

Wir leben noch...

Pleiten, Pech und Pannen

Wir haben immer gewusst, dass es passieren kann. Damit gerechnet hätten wir bei einem fast neuen Auto dann aber doch nicht…

Nachdem wir im Vermillion Cliffs National Monument unterwegs waren und nach dem Besuch der White Pockets über die wunderschöne Cottonwood Canyon Road nach Escalante gefahren sind, hatte unser Camper „Fred“ plötzlich Halsweh. Das Einlegen der Gänge ist zwar noch gegangen, allerdings hat es zwischendurch dann getönt, als ob wir das Getriebe massakrieren würden. Beunruhigt sind wir in die nächste Feld-, Wald und Wiesenwerkstatt gefahren, um eine erste Einschätzung des Problems zu bekommen. Der Mechaniker hat uns nur mit einem Kopfschütteln erklärt, dass wir doch in die nächste Mercedes Garage fahren sollen, solange wir noch fahren können. Also zurück auf Feld eins, nämlich St. George. Erste Einschätzung des Mercedes-Teams: Kupplung ist hin. Was denn! Mit knapp 58000 km etwas zu früh für unseren Geschmack! Sind wir denn am Ende Kupplungsschleifer? Eine Woche später durften wir dann das Fahrzeug zur Reparatur der Kupplung abgeben. Leider wars dann eben doch nicht die Kupplung, sondern das Schwungrad. Bestellzeit: zirka 3 Wochen… Lange Rede kurzer Sinn: wir bekamen ein solides Downgrade zurück zum Zeltcamping. Glücklicherweise konnten wir durch unseren Servicepartner in der Schweiz das Teil viel schneller organisieren, so dass wir nur 1 Woche bei nächtlichen Minusgraden im Zelt ausharren mussten. Allerdings hatte das ganze auch etwas Gutes. Wir haben an Orten geklettert, welche wir sonst nicht angeschaut hätten. Auch eine Mehrseillänge im schönen roten Sandstein haben wir uns noch gegönnt. Und ganz viel Glacé, um die Nerven zu beruhigen ;)

Back into the wild - zurück in der Wildnis

Utah's Nationalparks

Seit wir unseren Camper wieder zurück haben, schöpfen wir wieder aus dem Vollen und geniessen die abgelegenen Ecken der verschiedenen Parks in Utah. Angefangen im Grand Staircase Escalante, wo wir Dinosaurierspuren verfolgt und uns durch engste Slot Canyon’s gequetscht haben. 

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Soll mal einer sagen, die Amis hätten keine Geschichte...

Merry Christmas aus New Mexico!

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Kreuz und quer durch Neumexiko, Texas und Arizona

An der Grenze zu Mexiko

Nach Carlsbad zog es uns weiter in den Süden, der Sonne entgegen, wie Peter Räber so schön singt. El Paso war das Ziel, nicht um Drogen zu schmuggeln, sondern um in den Hueco Tanks bouldern zu gehen. Die ganze Angelegenheit um die Hueco Tanks kann zwar ziemlich kompliziert werden, da der Statepark extrem restriktiv mit der Anzahl Besucher ist - wir hatten aber Glück und konnten geradewegs reinfahren und grade auch noch auf dem Campingplatz übernachten, für den man normalerweise reservieren muss. Beim Bouldern allerdings fühlten wir uns so fit wie ein Sack „Härdöpfel“. Kurz darauf hat es dann Jonas auch ins Bett gehauen mit Fieber und co. Da konnte nur etwas Abhilfe schaffen - Wellness in natürlichen heissen Quellen. Die Gila Hotsprings haben uns das Leben gerettet (oder zumindest versüsst) und einen schönen Silvesterabend mit lieben Leuten beschert. Nach einigen Tagen im heissen Wasser waren wir gar und so zart wie Siedfleisch eben sein kann. Es musste wieder mehr Bewegung in die Sache! Die Kletterei im Jacks Canyon hat aus der weichen Bébé-Haut der Finger wieder Hornhaut gemacht und unseren Bewegungsdrang gestillt. Nun waren wir bereit für etwas Amerikanische Kultur. Da kam uns das Air und Spacemuseum in Tucson gerade recht. Schon krass, wieviel Geld für Kriegsgerät und Bomben ausgegeben wurde und immer noch wird…

Bye Arizona

Hellooo California

Auf unserem Weg zurück nach Nevada haben wir in Prescott Halt gemacht, um uns einen Abend bei Bier und Bluegrass-Livemusik zu gönnen. Lange konnten wir leider nicht mehr im Norden von Arizona bleiben, da eine Kaltfront und Schnee angekündigt waren und unsere Heizung an Verstopfung litt. Also schleunigst zurück ins warme Nevada! Unterwegs waren da ja noch der Grand Canyon und vor Las Vegas die heissen Quellen der Humbolt Hotsprings, welche absolut sehenswert sind. Da wie bereits erwähnt unsere Heizung in der letzten Zeit immer wieder den Dienst verweigert und uns einige frische Nächte beschert hat, nahmen wir mit dem Hersteller Truma Kontakt auf. Der Vorschlag: Heizung ausbauen und einschicken oder zur Reparatur der Heizung einen läppischen Umweg von 6000 km nach Elkhart, Indiana machen. Glücklicherweise hatte dann jedoch die einzige Person, welche europäische Heizungsmodelle in Amerika flicken kann, einen Kundentermin in Kalifornien. Wir nutzten die Zeit bis zum Termin für eine Tour durch das südliche Kalifornien. Die Strände bei San Diego haben uns dabei am besten gefallen…

Roadmovie

Unterwegs auf Strasse, Wasser und in der Luft

Wir haben bis jetzt nur ein paar Bilder mit Text hochgeladen. Allerdings hätten wir auch zahlreiche Videosequenzen parat... Unterwegs auf Strasse, Wasser und in der Luft. Das Kennwort ist: alwaysunday. Enjoy!

On the way back!

Nevada bis Oregon

Wir sind auf dem Weg zurück zur Ostküste. Aber alles schön der Reihe nach. Nachdem wir mit Todd zwei Wochen bei Sonnenschein und warmen Temperaturen in den Red Rocks verbracht haben, kommt die sibirische Kälte (ganz ähnlich wie zur gleichen Zeit in der Schweiz). Im Death Valley haben wir davon allerdings noch nicht soviel mitbekommen. Ganz anders dann in Bishop. Die eisigen Temperaturen haben beim Bouldern zu dermassen klammen Fingern geführt, dass man gar nicht richtig zupacken wollte. Und es kam noch besser: In South Lake Tahoe wurden wir richtiggehend eingeschneit. Zum Glück haben unsere Freunde ein Whirlpool im Garten…

Als dann noch mehr Schnee angekündigt war, hatten wir genug Winter und sind in Richtung Westküste und Redwoods geflüchtet. Sich in diesen uralten, riesigen Wäldern zu bewegen, ist immer wieder beeindruckend und tut der Seele gut. Momentan sind wir in den Smith Rocks am klettern und kriegen wegen der Schwierigkeiten der Routen und deren Hakenabstände den Hintern versohlt. Wir nehmen es jedoch gelassen und freuen uns bereits auf die Kletterei in Idaho.

Die Reise gegen Osten ist unterbrochen

In der Mitte der USA gestrandet

Nach einigen schönen Klettertagen in den Smith Rocks in Oregon haben wir unsere Reise gegen Osten durch Idaho fortgesetzt. Im Vergleich zu unserem hitzegeprägten Besuch im September, zeigt sich Idaho nun von der winterlichen Seite. Wir wandern auf einsamen Wegen durch das John Day Fossil Beds National Monument, wo tausende von versteinerten Lebewesen gefunden wurden. Auf direktem Weg gegen Osten kommen wir durch Utah und dann bei winterlichen Bedingungen durch Wyoming… als uns etwas sehr Unangenehmes passiert:

Mitten in der Nacht auf Freitag werden wir auf einem Parkplatz von einem Lastwagen gerammt. Wir können den Fahrer anhalten und rufen die Polizei. Uns dreien ist nichts passiert, allerdings sitzt der Schock tief. Nach gefühlt hunderten Telefonaten mit Versicherung, Abschleppdienst, usw. werden wir am Samstag Nachmittag in die nächstgelegene - 360 km entfernte - Mercedes Werkstatt in Denver, Colorado abgeschleppt. Am Montagmorgen geht das Organisieren weiter: das Fahrzeug muss schnellstmöglich repariert werden, da wir per Ende April das Land verlassen müssen. Die Versicherung des Lastwagenfahrers übernimmt zum Glück anstandslos alle Kosten und wir verbringen die nächsten Wochen im Hotel, bis wir - wenn alles klappt - doch noch unsere Reise nach Halifax zu Ende führen können. Wir halten euch auf dem Laufenden.

On the road again...

Nach drei Wochen in Denver...

...können wir morgen wieder weiterfahren! Wir freuen uns sehr, unser mobiles Heim wieder abholen zu können. Die Firma Stuttgart Autobody hat ganze Arbeit geleistet und die einzelnen Schritte sogar fotografisch festgehalten. Mit seinen dritten Zähnen sieht Fred wieder wie neu aus!

Halifax zum 2.

Wir sind sicher in Halifax angekommen

Nach den vergangenen Schwierigkeiten sind wir nun ohne weitere Probleme zurück nach Halifax gefahren. Einzig das Wetter hat uns nochmals herausgefordert. Von einem "ungewöhnlichen Kälteeinbruch" und "arktischer Luft" war da die Rede auf den Wetterkanälen. Wir hatten aber keine Wahl, also voll rein in die Wetterküche. Wir wussten gar nicht, dass die Scheibenwischer trotz aufgedrehter Heizung während dem Fahren festfrieren können. Das können die wirklich! Es ist jedenfalls kalt geblieben bis Halifax, allerdings hat sich unterwegs auch die Sonne ein paar mal gezeigt. Unser Camper Fred steht nun für die Verschiffung bereits am Hafen und wir lassen die Reise in einem gemütlichen Cottage ausklingen. Wir freuen uns, euch bald wieder in der Schweiz zu sehen! 

Zurück in der Schweiz

Wir sind wieder da!

Mit diesem Eintrag verabschieden wir uns aus Nordamerika. Die letzten Tage waren wegen der ganzen Fahrerei relativ intensiv. Nun sind wir wohlbehalten in der Schweiz angekommen und haben bereits wieder einige kulturelle Unterschiede zu spüren bekommen - heute sind wir um 18:34 Uhr vor einem geschlossenen Einkaufsladen gestanden... Das gibt sich aber schnell wieder ;)

 

Also bis bald im Büro, bei einem Kaffee oder wo auch immer!