Die Reise gegen Osten ist unterbrochen

In der Mitte der USA gestrandet

Nach einigen schönen Klettertagen in den Smith Rocks in Oregon haben wir unsere Reise gegen Osten durch Idaho fortgesetzt. Im Vergleich zu unserem hitzegeprägten Besuch im September, zeigt sich Idaho nun von der winterlichen Seite. Wir wandern auf einsamen Wegen durch das John Day Fossil Beds National Monument, wo tausende von versteinerten Lebewesen gefunden wurden. Auf direktem Weg gegen Osten kommen wir durch Utah und dann bei winterlichen Bedingungen durch Wyoming… als uns etwas sehr Unangenehmes passiert:

Mitten in der Nacht auf Freitag werden wir auf einem Parkplatz von einem Lastwagen gerammt. Wir können den Fahrer anhalten und rufen die Polizei. Uns dreien ist nichts passiert, allerdings sitzt der Schock tief. Nach gefühlt hunderten Telefonaten mit Versicherung, Abschleppdienst, usw. werden wir am Samstag Nachmittag in die nächstgelegene - 360 km entfernte - Mercedes Werkstatt in Denver, Colorado abgeschleppt. Am Montagmorgen geht das Organisieren weiter: das Fahrzeug muss schnellstmöglich repariert werden, da wir per Ende April das Land verlassen müssen. Die Versicherung des Lastwagenfahrers übernimmt zum Glück anstandslos alle Kosten und wir verbringen die nächsten Wochen im Hotel, bis wir - wenn alles klappt - doch noch unsere Reise nach Halifax zu Ende führen können. Wir halten euch auf dem Laufenden.