Der Hitze entkommen

The Fins, Craters of the Moon und Yellowstone

Schatten ist und die Felsen so in der Sonne grillieren, ist an klettern nicht zu denken. Wir müssen in die Höhe!! Nach Konsultation des neu gekauften Kletterführers kommt für uns eigentlich nur ein Gebiet in Frage: The Fins. Auf dem Weg dahin durchqueren wir noch die Vulkanlandschaft der „Craters of the Moon“. Dunkle Asche mit bunten Blumen, super!

Und dann wieder einmal klettern in Idaho’s Backcountry. Das Kalkgebiet der „Fins“ besticht durch meist vertikale Kletterei an Leisten und Löchern und ist brutal technisch. In etwa so: „Nifeli“ halten hier, „näfeli“ anstehen da, ein bisschen hochschieben den tonnenschweren Körper, um an das linke Löchli zu gelangen… Trotzdem ist das Gebiet sehr zu empfehlen, nur schon wegen der tollen Aussicht!

Über den „John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway“ (so heisst diese Strasse wirklich!) gelangten wir in den Yellowstone. Von der Einsamkeit Idaho’s in die Touristenmassen des Yellowstone, was für eine Umstellung! Allerdings kann man den Massen auch ein wenig ausweichen, jeweils abends und morgens ist auf den Walkways nicht so viel los. Da das Licht dann sowieso besser zum Fotografieren ist, fiel uns das „Frühaufstehen“ auch nicht schwer…