Durch Kanada’s Wilden Westen in die „Lower 48“ (USA)

Reise im Schatten der Waldbrände

Aufgrund der vielen Waldbrände in British Columbia BC, haben wir uns entschieden, den Cowboy Trail durch Alberta zu fahren um in den Süden zu gelangen. Dadurch sind wir noch einmal in Jasper vorbeigekommen und konnten einige Tage klettern, was uns richtig gut getan hat. Doch bereits in Jasper zeigte sich, dass ein Entkommen vom Rauch schwierig werden dürfte. Je nach Windrichtung und -stärke haben sich die Rauchschwaden der riesigen Feuer in BC über mehrere Hundert Kilometer verteilt. Und so haben wir auf unserer Fahrt oftmals vom Rauch getrübte Landschaften angetroffen. 

Nach dem World Water Park in Edmonton (mit einer wilden Achterbahnfahrt auf Rutschbahnen) sind wir in Richtung Süden den Cowboy Trail gefahren: eine Strecke entlang blassgoldener Stoppelfelder, übersät mit Heuballen, die an riesige runde Karamellbonbons erinnern.

Mit einer schönen Wanderung im Waterton Lakes Nationalpark verabschiedeten wir uns von Kanada um am 1. September in die USA einzureisen. Die Einreise verlief problemlos und wir steuerten gleich die „Going to the Sun Road“ im Glacier Nationalpark in Montana an. Danach ging es weiter nach Idaho, wo uns der Sommer nun doch noch erwischt hat. Bei 40 Grad und einem Gefühl, als wären wir im Ofen - mit Umluft! - gelandet, suchen wir verzweifelt etwas Schatten und fahren nur frühmorgens und spätabends.