Easy going in Alaska

Vom Fischen und anderen hiesigen Aktivitäten

Nach dem Wrangell-St. Elias und der entsprechenden Entschleunigung, sind wir unweit am Klutina River gelandet, der bekannt ist, für seine prächtigen Exemplare King-Salmon (Königslachs). Ohne es zu wissen, haben wir uns für unsere erste Angel-Erfahrung gleich den schwersten Brocken ausgesucht und so kam es denn auch, dass wir unerfahrene Grünschnäbel zwar je zwei Mal einen zappelnden Fisch an der Angel hatten, jedoch nicht über die nötige Technik verfügten, das Ding dann auch an’s Ufer zu ziehen. Sprich: die Lachse sind - hoffentlich nicht allzu stark verletzt - in ihre verdiente Freiheit entflohen. Das Erlebnis werden wir sicher nicht mehr vergessen.

Weiter ging’s in Richtung Anchorage und damit auch zum Mount Denali, dem höchsten Berg von Nordamerika. Jedoch ist der Berg der Berge mit seinen 6194 Metern im Sommer häufig in Wolken eingehüllt und eine Sichtung will gut geplant sein. Am Donnerstag, 20. Juli standen die Zeichen auf grün und wir sind guter Hoffnung gen Norden gefahren. Ausser einer Andeutung seiner wahren Ausmasse für einen kurzen Moment, konnten wir vor allem das Spiel der Wolken am Berg beobachten. 

Danach ging es weiter in den Süden auf die Kenai Halbinsel südlich von Anchorage. Eine wunderschöne Landschaft mit Gletschern zu allen Seiten und wunderschönem Wetter erwarteten uns. So tun wir das, was hier alle machen: auf irgendeinen Hoger wandern und die Aussicht geniessen. Wir sind positiv überrascht, wie viele Alaskaner richtig fit und gebildet sind und wie viele nette Begegnungen mit Menschen und Hunden wir tagtäglich haben.