Yukon und Alaska … yeah baby! Alaska!

Vom Regen in die Sonne

Von Watson Lake, unserer ersten Anlaufstelle im Yukon sind wir auf nach Whitehorse, in die Hauptstadt, um uns über den weiteren Verlauf unserer Reise zu informieren und uns mit frischen Lebensmitteln einzudecken. Im Norden gilt nämlich: Je kleiner die Ortschaft, desto teurer die Nahrungsmittel. Whitehorse hat uns wirklich sehr gut gefallen. Es hat alle Annehmlichkeiten einer Stadt, wie Kultur und Restaurants und doch ist man sehr schnell draussen in der Natur.

Wir haben uns entschieden, die Reise nach Alaska via Klondike Highway gen Süden, resp. via Skagway zu wagen, da die Strecke gemäss Reiseführer und Empfehlungen von Freunden wirklich sensationell sein soll. Auch wollten wir herausfinden, ob wir mit unserem Visa für die USA nun eine Aufenthaltsbewilligung für 1 Jahr erhalten würden, und tatsächlich: Wir könnten bis im Juni 2018 in den Vereinigten Staaten herumdüüsen! Unsere Freude war riesig! Somit haben wir Alaska in Angriff genommen, schlechtes Wetter hin oder her.

Mit der Fähre ging es von Skagway nach Haines und von dort über den Chilkat Pass wieder zurück nach Yukon in den Kluane Nationalpark, wo wir ein paar Tage Wandern geplant hätten. Doch dann hat uns das schlechte Wetter in Hainesjunction zum Weiterfahren gezwungen. Die wunderschöne Bergwelt war hinter tief hängenden Wolken versteckt und gemäss Wetterprognose sollte sich das für die nächsten Tage auch nicht ändern. Schade! Vielleicht klappt es, wenn wir vom Norden zurückkommen.

So sind wir nach Alaska in die Region rund um Valdez gefahren und haben das schöne Wetter im Wrangell-St. Elias Nationalpark gefunden! Auch die hohen Berge! Die Wrangell Mountains mit den imposanten 5000er Bergen und riesigen Gletschern haben uns richtig den Ärmel reingenommen. So haben wir auch die 100 Kilometer Holperpiste in die ehemalige Minenstadt Kennicott gerne auf uns genommen, um dieser Wildnis etwas näher sein zu können.