Nova Scotia - der Norden

Im Camper durch Cape Breton Island 

Der Wetterbericht sagte ein Schönwetterfenster von 3 Tagen voraus. Das wollten wir nach Möglichkeit nutzen und machten uns auf den direkten Weg nach Cape Breton Island. Da gebe es im Norden einen schönen Nationalpark, dessen Küstenstrasse - der Capot Trail - eine der landschaftlich schönsten Strecken Nordamerikas sein solle. Tatsächlich wurden unsere Erwartungen nicht enttäuscht.

Unser Übernachtungsplatz war nicht von schlechten Eltern. Vom Esstischfenster aus konnten wir den Profis beim Fischen zuschauen.

…und dann wurde es stürmisch. Nachdem uns ein netter Fischer darauf aufmerksam gemacht hat, dass uns im Verlauf der Nacht eine Störung erreiche, welche ein klein wenig Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h bringen solle, haben wir unser Fahrzeug vor dem Einschlafen noch mit der Nase in den Wind gestellt. Dadurch haben wir die „Schüttelbecher-Nacht“ gut überstanden. Der Morgen danach war dann entsprechend stimmungsvoll.

Nach zwei Tagen Regen und Kälte hatten wir schon ein wenig genug vom Norden. Zudem versprach der Wetterbericht für Neufundland Schnee und entsprechend eisige Temperaturen. Darum haben wir uns entschlossen, nicht auf die Fähre zu gehen und wieder etwas mehr in Richtung Süden zu fahren. Zum Abschluss zeigte sich allerdings Cape Breton Island wettertechnisch nochmals von seiner schönen Seite.